
Ist ein Bereich fertig abgebaut, so wird hier – unabhängig vom Abbau in anderen Bereichen des Steinbruchs – mit der bereits im Vorfeld erarbeiteten Rekultivierung oder Renaturierung begonnen. Es können Wiesen und Äcker, Obstwiesen, Wälder und Gebüsche entstehen. Geeignete Flächen werden früh in die Planung als Naturschutzflächen einbezogen und durch weitere Maßnahmen optimal gestaltet.
So wird Schritt für Schritt die für jede Genehmigung notwendige Rekultivierungsplanung auch verwirklicht. Schwach geneigte Flächen werden Wald, Äcker oder Wiesen, da sie so maschinell bearbeitbar sind. Die steileren Flächen, Gesteinshalden oder Bruchwandreste eignen sich dafür nicht. Diese für viele seltene Arten wichtigen Lebensräume benötigen keine nährstoffreichen Bodendecken. Die Entwicklung der Flächen verlangsamt sich und sie verharren lange in diesem aus Naturschutzsicht wünschenswerten hageren, wenig bewachsenen Stadium.