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Die Pflanzen II

Die flachgründigen Diabas-Rohböden auf Sohle und Halden bieten den Pflanzen der Silikat-Magerrasen, Silikat-Schuttgesellschaften und der Felsköpfe gute Wachstumsbedingungen.
Neben Wasserpflanzen wachsen Binsen, Röhrichte und sogar Niedermoorarten im feuchten Schutt der Senken.
Trockenheitsliebende Unkräuter, blütenreiche Säume oder die Pflanzen der Waldschlagfluren finden ebenfalls Besiedlungsraum.

Bäume und Sträucher wandern langsam ein. Dabei können nur wenige Baumarten direkt auf Diabasschutt wachsen, so etwa Weiden, Birken oder Pappeln. Die anderen Baumarten, typischerweise die Arten der Laubwälder und Blockschuttwälder, benötigen wenigstens eine dünnen Erddecke, die sich auf dem Schutt aus verrottendem Pflanzematerial über die Jahre bildet. Deshalb dauert eine vollständige Bewaldung aufgelassener, nicht bepflanzter oder angesäter Steinbrüche Jahrzehnte.